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13.01.2016 08:40 Bereich: Neuigkeiten

Höhere Zuschüsse für Häuslebauer

Häuslebauer und Modernisierer aufgepasst: Seit Jahresbeginn gelten strengere Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten. Die gute Nachricht: Wer ins Energiesparen investiert, dem winkt eine höhere Förderung vom Staat. Die Stadtwerke Bayreuth erklären, wie’s geht.
Stadtwerke-Energieberater Hans-Jürgen Heinz gibt Tipps rund um die Themen Energiesparen und Fördermöglichkeiten.
Stadtwerke-Energieberater Hans-Jürgen Heinz berät Sie gerne.

Wer seinen Bauantrag einreicht, Bauanzeige erstattet oder mit der Bauausführung beginnt, muss seit Jahresbeginn stärker auf die Energieeffizienz achten. Denn seit dem 1. Januar gelten die strengeren Regeln der Energieeinsparverordnung (EnEV). So muss beispielsweise der Wärmebedarf mittels besserer Dämmung um mindestens 20 Prozent gegenüber den Vorgaben aus dem Jahr 2015 gesenkt werden.

Dabei sollten sich Betroffene unbedingt die Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ansehen, die ihr Förderangebot zu Jahresbeginn erweitert hat. Bauherren, die ihre Heizung austauschen oder eine Lüftungsanlage einbauen, erhalten nun bis zu 15 Prozent der Investitionssumme. Auch sogenannte Kombinationslösungen sollen gefördert werden: Mit dem Einbau von Lüftungsanlagen in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle sollen Bauschäden wie Schimmel verhindert und der Wohnkomfort gesteigert werden. Bezuschusst werden der Einbau besonders effizienter Gasheizungen oder Erneuerbare Energien-Heizungen, einschließlich der Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Heizsystems.

Stadtwerke bieten attraktive Fördermöglichkeiten

Ohnehin habe sich bei den Förderungen der KfW bereits im vergangenen Jahr einiges getan, erklärt Hans-Jürgen Heinz, Energieberater der Stadtwerke Bayreuth. „Vor allem die Erhöhung des Tilgungszuschusses ist ein großer Anreiz.“ Dieser beträgt nun 7,5 Prozent – gewährt wird er für umgesetzte Einzelmaßnahmen, wobei die Obergrenze bei 3.750 Euro pro Wohneinheit liegt. Für die Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus gibt es nun 100.000 Euro zinsgünstigen Kredit statt zuvor 75.000 Euro und hier wurde der Tilgungszuschuss um 5 Prozent erhöht.

Wer sein Eigenheim energetisch auf den neuen Stand bringen möchte, dem greift eventuell auch der Freistaat Bayern mit seinem 10.000-Häuser-Programm unter die Arme. Zwischen 1.000 und 18.000 Euro gibt es für den Austausch einer veralteten Heizungsanlage und für die Investition in ein zukunftsfähiges Energiesystem. Besonders interessant: Der Bonus lässt sich parallel zu den Fördermöglichkeiten der KfW nutzen. „Gerne helfen wir unseren Kunden dabei, den Durchblick im Dickicht der Förderungen zu behalten“, sagt Hans-Jürgen Heinz. Ein Anruf genüge und die Stadtwerke-Energieberater vereinbaren gerne einen Termin. „Dabei machen wir auch immer auf die Förderprogramme der Stadtwerke Bayreuth aufmerksam, die für viele sehr interessant sind.“