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23.01.2016 18:18 Bereich: Pressemeldungen

30 Sportler meistern Indoor-Triathlon

30 Sportler haben am Samstag an Bayreuths erstem Indoor-Triathlon teilgenommen. Das Besondere an der von den Stadtwerken Bayreuth und Actic Fitness organisierten Veranstaltung: Die Athleten absolvierten sämtliche Disziplinen im Bayreuther Stadtbad.

Schwitzen war beim ersten Bayreuther Indoor-Triathlon im Stadtbad angesagt. Schließlich stand Anstrengendes auf dem Programm: 500 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren auf dem Fitness-Rad und sechs Kilometer Laufen auf dem Laufband. 30 Athleten verteilt auf insgesamt elf Teams haben diese Herausforderung gemeistert. Das Team um Stephan Radeck, Svenja Thoes und Martin Ott, war am schnellsten. „Das Wasser war eigentlich zu warm, aber trotzdem war es für uns ein gutes Training“, sagte Stephan Radeck, Triathlet beim Schwimmverein Bayreuth. Komplett ausgelaugt seien sie nach dem Triathlon nicht gewesen, „aber es war für uns trotzdem anstrengend, schließlich wollten wir eine möglichst gute Zeit erreichen“, ergänzte Martin Ott. 

Wie die Gewinner haben sich die meisten Teams die Disziplinen, teilweise sogar die Strecken aufgeteilt. Zwei Teilnehmer haben sich allerdings den gesamten Triathlon angetan. Einer davon war Christoph Krauß. Er gehe zwar ab und an Laufen, aber an einen kompletten Triathlon habe er bislang noch nie gedacht, gab er zu Protokoll. „Bis mich gestern ein Freund angerufen und gefragt hat, ob ich am Samstag schon was vor habe.“ Das Schwierigste sei für ihn das Schwimmen gewesen. „Da konnte ich mit den anderen nicht mithalten, weil ich Brust geschwommen bin.“ Aber er hielt durch – bis auf dem Laufband bei Kilometer Zwei ein Muskel dicht machte. Die letzten 4.000 Meter übernahm großherzig Actic-Mitarbeiter Phillip Beck.  

Elisa Hoffmann von Actic: „Ich bin total begeistert“

Sportlich im Einsatz war während des Indoor-Triathlons auch Stadtbad-Chef Thomas Schmeer. Der ehemalige Leistungsschwimmer übernahm 150 Meter der Schwimmdisziplin für sein Team. „Zum Wettkampfschwimmen ist das Wasser im Stadtbad eigentlich eindeutig zu warm“, sagte Schmeer über das 30 Grad warme Wasser. „Wir sind eigentlich mehr ein Bad zum Entspannen. Das schlaucht dann natürlich schon, weil der Körper die Wärme nicht abbauen kann.“ Dennoch habe es ihm sehr viel Spaß gemacht. „Es war herausragend zu sehen, wie sich die Sportler verausgabt haben, auch wenn der Spaß natürlich im Vordergrund stand. Bedanken wollen wir uns vor allem bei den Mitgliedern der DLRG Bayreuth, die die Zeit beim Schwimmen genommen haben.“

Auch Elisa Hoffmann, Studioleiterin von Actic Fitness in Bayreuth, zog ein positives Fazit: „Ich finde es abgefahren, was für verschiedene Typen hier teilgenommen haben. Vor allem, dass auch Leute dabei waren, die nicht austrainiert sind. Viele haben sich einfach getraut, obwohl sie noch nie bei einem Triathlon mitgemacht haben. Der Indoor-Triathlon hat die Leute zusammengebracht und dazu motiviert, Sport zu machen. Ich bin total begeistert.“