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15.07.2016 09:55 Bereich: Neuigkeiten

Energiesparen im eigenen Grün

Die Gartensaison hat wieder begonnen. Das Gartengerät wird aus der Garage geholt und in der Nachbarschaft bestimmen Rasenmäher die Geräuschkulisse. Wir geben Tipps, wie Sie bei der heimischen Gartenarbeit wertvolle Energie sparen können.
Energiesparen im eigenen Grün
Energiesparen im eigenen Grün

Es ist wieder soweit. Der Sommer ist da, und manch einer widmet sich der heimischen Gartenpflege. Wir empfehlen: Packen Sie zu und verwenden Sie Harke und Rechen. Mechanische Gartengeräte halten Sie nicht nur fit. Sie sind auch preiswert, umweltfreundlich und verbrauchen keine Energie! Wem der eigene Rasen besonders am Herzen liegt, dem empfehlen wir einen Handrasenmäher. Sogenannte Hand-Spindelmäher sind besonders effektiv und müssen den Vergleich mit Elektromähern keineswegs scheuen.

Wahl des Rasenmähers

Bei größeren Flächen empfehlen die Stadtwerke Bayreuth einen Elektrorasenmäher - am besten kabellos. Im Gegensatz zu benzinbetriebenen Mähern arbeiten diese vergleichsweise energiesparend und setzen keine Abgase frei. In der Regel reicht die Akkukapazität aus, um eine gewöhnliche Hausgartenfläche zu mähen. Im Zweifel wird ein Wechsel-Akku benötigt, welcher in der Anschaffung jedoch recht teuer ist. Achten Sie bei der Wahl des Rasenmähers auch auf die Schnittbreite: Für Elektro- und Akkumäher mit einer Schnittbreite von 40 Zentimetern kann eine Fläche von bis zu 200 Quadratmetern bearbeitet werden. Natürlich sind diese Werte abhängig von Preis und der individuellen Leistung des jeweiligen Modells.

Eine Alternative ist der sogenannte "Mulchmäher": Dieser ist ökologisch besonders wertvoll, denn er nutzt beim Mähen den Grasschnitt als natürlichen Dünger. So wird die Nährstoffversorgung des Bodens sichergestellt. Auf chemische Dünger kann verzichtet werden.

Dünger ganz einfach selbst herstellen

Um Umwelt und die Haushaltskasse zu schonen, können Sie Dünger und Pflanzenschutzmittel ganz einfach selbst herstellen: Anfallender Grasschnitt beim Mähen, natürlicher Laubabfall und weitere biologische Abfälle lassen Ihren Garten langsam und natürlich aufblühen. Diese Methode steht künstlichen Mineraldüngern keineswegs nach. Der Boden wird so auf natürliche Art und Weise mit Nährstoffen versorgt. Sogenannte Pflanzenjauchen werden von Hobbygärtnern oft als natürliches Pflanzenschutzmittel und Dünger angepflanzt. Diese beugen Pilzbefall vor und bekämpfen Schädlinge im heimischen Grün genauso wirkungsvoll wie chemische Gifte. Dabei sind sie umweltfreundlicher und erheblich preiswerter.

Wasserverbrauch senken

Bei der Herstellung und Verwendung von natürlichem Dünger durch Kompost und Mulch wird nicht nur die Beschaffenheit des Bodens auf natürliche Art und Weise verbessert, sondern auch Wasser gespart. Der Rasen muss nicht so oft gegossen werden wie bei der Verwendung von künstlichen Mitteln. Stadtwerke-Energieexperte Stefan Schober empfiehlt zur Senkung des Wasserverbrauchs auch folgende Punkte: 

  • "Gießen Sie den Rasen im Sommer nicht tagsüber, denn in der Hitze verdunstet die Feuchtigkeit schnell und Wasser wird vergeudet."
  • "Am besten bewässern Sie den Garten früh am Morgen oder am Abend."
  • "Fangen Sie in einer Regentonne oder Zisterne Regenwasser auf."
  • "Besonders effektiv sind sogenannte Tröpfchenbewässerungssysteme, welche das Wasser direkt zu den Pflanzenwurzeln leiten."

Strom sparen durch Solartechnik

Für die Beleuchtung bei abendlichen Grillfesten im Grünen oder der stilvollen Grundbeleuchtung im Garten empfehlen die Stadtwerke Solarleuchten. Diese sind besonders umweltfreundlich und kommen ganz ohne Stromkosten aus. "Solarleuchten sind in der Regel mit Solarzellen aus Silizium ausgestattet. Sie laden sich tagsüber mit Sonnenenergie auf und wandeln diese dann in elektronischen Strom um, der in Akkus gespeichert wird", erklärt Energieberater Stefan Schober. "Daher sind sie eine praktische, kostensparende und flexible Alternative zu netzbetriebenen Außenleuchten." Zudem seien keine aufwendigen Arbeiten nötig und auch das Kabelgewirr bleibe einem erspart. 

Solarleuchten sind heutzutage meist mit LEDs ausgestattet. Diese sind nicht nur extrem langlebig, sondern bieten auch ein großes Spektrum an Lichtfarben für ein individuelles Ambiente im heimischen Garten. Die Leuchtdauer variiert je nach Modell.

Für Besitzer von Teichen oder Wasserspielen empfehlen wir solargetriebene Pumpen. So können Sie zusätzlich von der Sonnenenergie profitieren.