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13.08.2015 14:45 Bereich: Pressemeldungen

Erneut Rohrbrüche in Bayreuth

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind in Bayreuth erneut mehrere Wasserrohre gebrochen. Betroffen sind 20 Häuser, die derzeit von der Wasserversorgung abgeschnitten sind. Verantwortlich für die Rohrbrüche sind nach Angaben der Stadtwerke Bayreuth die extremen Temperaturen.

Nach dem turbulenten Mittwoch mit vier größeren Wasserrohrbrüchen, hielt auch die Nacht auf Donnerstag für die Mitarbeiter der Stadtwerke Bayreuth bereit. Zwischen 2 und 3 Uhr morgens brachen erneut drei Rohrleitungen. Die Stadtwerke mussten in der Lainecker Straße insgesamt 20 Häuser von der Wasserversorgung trennen. Seit 14 Uhr steht die Wasserversorgung wieder. Aufgrund der Bauarbeiten ist die Lainecker Straße vor der Hausnummer 16 derzeit vollgesperrt.

Ebenfalls in den frühen Morgenstunden brach eine Rohrleitung in der Neckarstraße. Glücklicherweise mussten die Stadtwerke Bayreuth hier keine Häuser vom Wassernetz trennen. Dennoch muss die Straße im Zuge der Arbeiten stadteinwärts, von Meyernberg her kommend, halbseitig gesperrt werden. Für die Vollsperrung zwischen der Ritter-von-Eitzenberger-Straße und der Christian-Ritter-von-Popp-Straße ist ein Wasserrohrbruch in der Christian-Ritter-von-Langheinrich-Straße verantwortlich. Hiervon sind ebenfalls keine Anwohner betroffen. Wie lange die Straßensperrungen bestehen bleiben müssen, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Verantwortlich für die vielen Rohrbrüche ist die Hitze, ist sich Günter Geist, Technischer Leiter der Stadtwerke Bayreuth, sicher. „Sie trocknet den Boden aus, der sich dadurch bewegt. Diese Bewegung ist schlecht für unsere Rohre, weil sie dadurch brechen können.“ Bereits am Mittwoch verzeichneten die Stadtwerke vier größere Rohrschäden: Im Seckendorffweg, dann in der Glockenstraße, anschließend im Erikaweg und zuletzt in der Telemannstraße. Zeitweise waren bis zu 60 Häuser ohne Wasser. In den kommenden Wochen rechnen die Stadtwerke Bayreuth mit weiteren Rohrbrüchen. Regenfälle und Abkühlung werden den Boden wieder in Bewegung versetzen – gefährlich für Rohrleitungen.