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24.09.2014 11:25 Bereich: Neuigkeiten

Geld sparen beim Wäsche waschen

Mit den richtigen Tipps, können Sie beim Wäsche waschen und trocknen sparen. Wir verraten Ihnen, wie es geht. Außerdem: Weshalb zu viel Waschmittel der Umwelt und der Haushaltskasse schadet.

Ums Wäsche waschen kommt niemand drum herum. Aber wussten Sie schon, dass das Drehen der Trommel nur rund ein Viertel des Stromverbrauchs einer Waschmaschine ausmacht? Die meiste Energie verbraucht das Gerät, um das Wasser zu erhitzen. Deswegen macht es einen großen Unterschied, ob Sie Ihre Wäsche bei 60 Grad oder 40 Grad waschen. Wenn die Kleidung nicht wirklich schmutzig ist und sie nur aufgefrischt werden soll, reichen oft sogar schon 20 Grad. Normal verschmutzte Wäsche wird auch bei 40 Grad wieder schön sauber.

Daher gilt: Schon beim Einschalten sollten Sie daran denken, bei der Temperatur nicht zu hoch zu greifen. Das ist gut für die Haushaltskasse, denn der Waschgang bei 90 Grad benötigt fast 50 Prozent mehr Energie als eine 60-Grad-Wäsche. Hohe Temperaturen sind nur noch selten notwendig, wenn zum Beispiel eine besondere Hygiene wichtig ist.

Nicht zu viel Waschmittel benutzen

Übrigens: Nicht jedes Waschmittel ist auch für jede Temperatur geeignet. Darauf sollten Sie ebenso achten, wie auf die richtige Dosierung. Denn das Abwasser eines jeden Waschgangs landet in der Kläranlage, wo nicht alle Tenside vollständig abgebaut werden können. Mehr Waschmittel sollten Sie nur dann verwenden, wenn die Kleidung sehr schmutzig ist. Der Härtegrad des Wassers ist im Versorgungsgebiet der Stadtwerke übrigens kein Grund, weswegen mehr Waschmittel in der Waschmaschine landen musss. Im Gegenteil: Das Wasser in Bayreuth ist überwiegend weich. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bayreuth geben Ihnen gerne Auskunft, wie das Wasser beschaffen ist.

Augen auf beim Wäsche trocknen

Wer Energie sparen möchte, sollte dies auch nach dem Waschen tun. Galten Wäschetrockner früher noch als die reinsten Stromfresser, hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Der Wärmepumpen-Wäschetrockner ist zwar etwas teurer und lauter als seine Brüder Kondensations- und Abluft-Trockner, dafür arbeitet er schnell, ist gut geeignet für Allergiker und spart jede Menge Strom. Wärmepumpentrockner nutzen die Wärme aus der Abluft und werden dafür mit den besten Energieeffizienzklassen A bis A+++ belohnt. Die sparsamsten konventionellen Kondensationstrockner erreichen dagegen maximal Energieeffizienzklassen B und verbrauchen mehr als doppelt so viel Strom. Und im Sommer bitte nicht vergessen: Die Wäschespinne im Garten ist der sparsamste Wäschetrockner, den es gibt.

Sie wollen, dass die Energieberater der Stadtwerke Bayreuth auch bei Ihnen vorbeischauen? Kein Problem: Hans-Jürgen Heinz und Stefan Schober helfen Ihnen gerne weiter.