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11.12.2014 14:14 Bereich: Pressemeldungen

Grünes Licht für Fitness im Stadtbad

Die bestehende Saunawelt im Bayreuther Stadtbad wird im Laufe des kommenden Jahres geschlossen. Damit einher geht der Auftrag des Aufsichtsrats der Stadtwerke Bayreuth Verkehr und Bäder GmbH an die Geschäftsleitung, einen Fitness-Bereich im Stadtbad zu etablieren. Die Entscheidung sichere die Zukunft des Stadtbades, sagt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bayreuth Verkehr und Bäder GmbH hat am Donnerstag beschlossen, die Saunawelt im Stadtbad zu schließen. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat die Geschäftsleitung damit beauftragt, einen Fitness-Anbieter im Stadtbad zu etablieren.

Hintergrund der Entscheidung ist der marode Zustand der Stadtbad-Sauna – vor allem deren Technik. „Wir gehen davon aus, dass wir in spätestens vier Jahren zwischen einer und 1,5 Millionen Euro ausgeben müssten, um die inzwischen 18 Jahre alte Sauna zu sanieren“, sagt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth. Seiner Ansicht nach schlecht investiertes Geld angesichts rückläufiger Besucherzahlen. Die haben sich laut Informationen des Unternehmens in den vergangenen 15 Jahren nahezu halbiert. „Ich spreche regelmäßig mit den Mitarbeitern im Stadtbad“, sagt Bayer. „An manchen Tagen, auch in den kalten Monaten, verirren sich kaum mehr als zehn Leute in unsere Sauna.“ Schon seit Jahren schreibt die Stadtbad-Sauna deshalb tiefrote Zahlen. Allein im vergangenen Jahr stand ein Minus von rund 250.000 Euro zu Buche.

Daher freue sich Bayer über die Entscheidung des Aufsichtsrats. Er hoffe, dass ein Fitness-Studio mehr Besucher ins Stadtbad lockt. „Wir verhandeln gerade mit zwei potenziellen Betreibern, deren Konzepte beide sehr interessant sind.“ In den kommenden Wochen wird entschieden, wer den Zuschlag bekommt. Wie schnell ein Fitness-Studio im Stadtbad seine Pforten öffnet, steht jedoch noch nicht fest: „Wir müssen uns die nötige Zeit nehmen. Nur so kann das neue Geschäftsmodell Erfolg haben“, sagt Jürgen Bayer.