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Stadtwerke sind 50. Mitglied bei Franken+

Der Ladeverbund Franken+ wächst – in Fläche und Mitgliederzahl. Mit den Stadtwerken Bayreuth kommt nun bereits das 50. Mitglied hinzu. Die Ladeinfrastruktur und das einheitliche Zugangs- und Bezahlsystem an den Ladesäulen werden damit immer weiter ausgebaut.


von links: Günter Finzel, Michael Schuhmann und Markus Rützel

„Das 50. Mitglied ist ein Beleg für die Attraktivität des Ladeverbund Franken+“, sagt Markus Rützel, Geschäftsführer der solid GmbH und Koordinator des Ladeverbundes Franken+. „Es zeigt, dass Elektromobilität und die dazugehörige Ladeinfrastruktur eine wichtige Rolle in den Planungen von Stadtwerken spielen. Sie setzen dabei bewusst nicht auf Alleingänge, sondern auf Kooperationen.“

„Der Ladeverbund Franken+ ist ein Erfolgsmodell“, erklärt Michael Schuhmann, Leiter Vertrieb und Marketing bei den Stadtwerken Bayreuth. „Wir sind überzeugt, mit der Mitgliedschaft unser Engagement für die Mobilität von morgen kundenfreundlich und effizient gestalten zu können.“

„Mit den Stadtwerken Bayreuth ist ein wichtiges Mitglied in Oberfranken hinzugekommen, um auch dort perspektivisch eine flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen zu gewährleisten“, sagt Günter Finzel, Verantwortlicher für die Strukturentwicklung der Stadt Bayreuth und Geschäftsführer des Forums Verkehr & Planung der Europäischen Metropolregion Nürnberg. „Gerade für die Metropolregion Nürnberg wird so eine bestehende Lücke im Ladesäulennetz geschlossen.“

Der Ladeverbund Franken+

Der Ladverbund Franken+ wird durch die solid GmbH koordiniert und wurde 2012 durch die N-ERGIE Aktiengesellschaft, die infra fürth gmbh, die Stadtwerke Ansbach und die Stadtwerke Schwabach gegründet. Mittlerweile sind 50 Mitglieder im Verbund organisiert. Weitere Interessenten prüfen den zeitnahen Beitritt. Das gemeinsame Ziel: eine einheitliche und flächendeckende Ladeinfrastruktur aufzubauen. Alle Ladesäulen im Ladeverbund Franken+ sind mit einem einheitlichen Zugangs- und Bezahlsystem ausgestattet. Der Zugang an der Ladesäule erfolgt unter anderem über das Mobiltelefon. Autofahrer profitieren dabei von einem gemeinsamen Standard beim Laden von Elektroautos. Die Mitglieder fördern auf diese Weise die Attraktivität von Elektromobilität und leisten so einen wichtigen Bei-trag zum Erreichen der Klimaschutzziele und zum Gelingen der Energiewende. Ein Ladesäulenfinder, eine Übersicht über alle Mitglieder und weitere Informationen zum Zugangs- und Bezahlsystem sind auf der Webseite des Verbundes zu finden.