Tiramisu: Sündhaft gut!

Ob bei uns oder in Italien – Tiramisu ist ein echtes Highlight am Ende eines gemütlichen Essens.

Das Dessert gibt es in vielen Variationen, das klassische Rezept geht aber immer.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 300 g Löffelbiskuit
  • 500 g Mascarpone
  • 300 ml Espresso, kalt und gezuckert
  • 4 mittelgroße, frische Eier
  • 100 g Zucker
  • 4 EL Marsala (ital. Dessertwein)
  • Kakaopulver (bitter) zum Dekorieren

Zeit

Zubereitungszeit: 30 Minuten plus mindestens 2 Stunden Kühlzeit

Unser Tipp

Für die alkoholfreie Variante nur den Espresso verwenden.

Zubereitung

1. Den Espresso zubereiten, süßen und abkühlen lassen.

2. Die Eier vorsichtig trennen. Im Eiweiß dürfen keine Spuren von Eigelb vorhanden sein. Das Eigelb und die Hälfte des Zuckers mit den Schneebesen des Handrührgeräts mindestens 5 Minuten schlagen bis eine cremige Masse entsteht.

3. Den Mascarpone löffelweise hinzufügen und zwei Esslöffel vom Marsala untermischen.

4. Die Schneebesen abspülen, dann das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel darin kleben bleibt. Die Eiweißmasse langsam unter die Ei-/Zuckermasse unterheben.

5. Den Kaffee mit dem restlichen Marsala vermischen.

6. Etwas Mascarpone-Creme auf dem Boden einer rechteckigen Form (30 × 20 cm) verteilen, die Löffelbiskuits einzeln kurz in den abgekühlten Kaffee eintauchen, dann dicht in die Form legen bis der gesamte Boden bedeckt ist.

7. Ungefähr die Hälfte der Mascarpone-Creme darauf verteilen und glatt streichen.

8. Erneut eine Schicht der getränkten Löffelbiskuits darauflegen und leicht andrücken, dann die nächste Schicht Mascarpone-Creme verteilen und glattstreichen.

9. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Erst kurz vor dem Servieren das Kakaopulver darüber zerstäuben. Weihnachtlich schaut das Ganze dann aus, wenn man beim Bestreuen eine Stern-Schabole verwendet.

Warten auf Babbo Natale und Befana

… so feiert und genießt man das Weihnachtsfest in Italien

SANTA LUCIA

In einigen Regionen Norditaliens kommt in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember Santa Lucia auf einem Esel geritten und bringt die ersten Geschenke. Die Kinder bereiten Heu, Kekse und Milch für Santa Lucia und ihren Esel vor.

KRIPPEN

Wussten Sie, dass der traditionelle Ursprung der Krippen in Italien liegt? Doch heute darf auch der Weihnachtsbaum in keinem italienischen Haushalt mehr fehlen bunt geschmückt und mit blinkender Beleuchtung.

BABBO NATALE

In der Nacht des 24. Dezember bringt der „Babbo Natale“, der Weihnachtsmann, seine Geschenke.

PANETTONE, PANDORO UND TOTTONE

Zu den italienischen Weihnachtskuchen schlechthin zählt der Panettone, der typische Kuchen aus Mailand mit vielen Rosinen und kandierten Früchten, aber auch der Pandoro aus Verona. Ursprünglich aus Norditalien, jedoch im ganzen Land beliebt: das Nougat (Torrone) mit Mandeln.

BEFANA

Am Ende der Weihnachtszeit, am 6. Januar, kommt die „Befana“, eine hässliche, aber gute Hexe. Sie bringt den braven Kindern einen mit Süßigkeiten gefüllten Strumpf, für die weniger braven Bambini gibt es nur ein Stück Kohle, heute auf Zuckerbasis.

KEIN FLEISCH

Am Heiligabend kommt kein Fleisch auf den Tisch. In einigen Regionen typisch: ein Fischmenü mit sieben Gängen. Doch jede Region hat ihre eigenen Gerichte. Der gute italienische Wein fehlt dabei auf kaum einer Festtafel.

Italien in Bayreuth

Wer mehr über Italien erfahren möchte, ist bei der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bayreuth richtig. Der Verein bietet Vorträge, Diskussionen und Ausstellungen zu Literatur, Kunst, Musik, Küche sowie Landeskunde Italiens. Darüber hinaus werden Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, Konversationskreise, Wanderungen, Reisen, geselliges Beisammensein beim Stammtisch und kulinarische Ideen.

Mehr Infos gibt es auf der Webseite:   Deutsch-Italienische Gesellschaft