Am späten Donnerstagabend vergangener Woche kam es auf dem Hohenzollernring auf Höhe des Hauses Deutscher Ring zu einem Wasserrohrbruch. Das austretende Wasser unterspülte weite Teile der Fahrbahn und beeinträchtigte deren Tragfähigkeit. Aus Sicherheitsgründen musste der betroffene Abschnitt des Hohenzollernrings vollständig gesperrt werden. Seitdem arbeiten die Stadtwerke Bayreuth gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen an der Reparatur der beschädigten Wasserleitung.
Die Arbeiten kommen trotz der hochsommerlichen Temperaturen gut voran. Um die Folgen der Störung so schnell wie möglich zu beheben, haben die Stadtwerke zusätzliche Bautrupps von anderen Baustellen abgezogen und am Hohenzollernring gebündelt.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen sowie die Mitarbeitenden der beteiligten Unternehmen leisten vor Ort unter schwierigen Bedingungen sehr gute Arbeit“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Rützel. „Bei den heißen Temperaturen auf der dunklen Straßenoberfläche ist dieser Einsatz alles andere als selbstverständlich.“
Zusätzliche Arbeiten für eine zukunftssichere Infrastruktur
Gleichzeitig nutzen die Stadtwerke die besondere Situation, um die Versorgungsinfrastruktur im Kreuzungsbereich Albrecht-Dürer-Straße/Hohenzollernring umfassend zu modernisieren. Möglich wird dies, weil der Hohenzollernring infolge des Rohrbruchs ohnehin vollständig gesperrt ist. Insgesamt werden nun rund 270 Meter Versorgungsleitungen erneuert. Darüber hinaus verlegen die Stadtwerke Leerrohre für die künftige Stromversorgung und für Telekommunikationsleitungen. Die geplanten Kosten für die komplette Baustelle beziffern die Stadtwerke auf 700.000 Euro.
„Wir wollen nicht nur den akuten Schaden beheben, sondern diesen wichtigen Kreuzungsbereich für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zukunftssicher machen“, erklärt Rützel. „Wenn die Straße ohnehin geöffnet ist, wäre es weder wirtschaftlich noch im Sinne der Verkehrsteilnehmenden, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen. Wir können die Versorgungssicherheit deutlich stärken und das Risiko erheblich reduzieren, dass der Kreuzungsbereich wegen einer Störung an unseren Leitungen in absehbarer Zeit erneut aufgegraben werden muss.“
Verkehr bleibt im Kreuzungsbereich in beide Richtungen möglich
Der durch den Rohrbruch betroffene Abschnitt des Hohenzollernrings bleibt während der Arbeiten vollständig gesperrt. Im Kreuzungsbereich Albrecht-Dürer-Straße/Hohenzollernring bleibt dagegen auch mit dem Fortschreiten der Baustelle jeweils eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts erhalten. „Das Verkehrskonzept funktioniert gut“, sagt Rützel. „Trotzdem wissen wir natürlich, dass die Sperrung einer der wichtigsten Bayreuther Verkehrsachsen für viele Menschen eine spürbare Belastung ist. Umso wichtiger ist, dass der Verkehr im Kreuzungsbereich weiterhin in beide Richtungen fließen kann und sich die Situation durch die zusätzlichen Arbeiten nicht weiter verschärft.“
Abschluss der Arbeiten Anfang September geplant
Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten Anfang September abgeschlossen sein. Möglich wird das zusätzliche Maßnahmenpaket durch die enge Abstimmung mit der Stadt Bayreuth: „Unser besonderer Dank gilt der Stadt Bayreuth und insbesondere dem Straßenverkehrsamt“, sagt Rützel. „Die enge und pragmatische Zusammenarbeit ermöglicht es uns, diese seltene Gelegenheit zu nutzen."
Rützel bittet abschließend um Verständnis: „Uns ist bewusst, dass die Baustelle den Menschen einiges abverlangt. Wir bitten noch um etwas Geduld und setzen alles daran, die Arbeiten sicher und so schnell wie möglich abzuschließen. Dafür schaffen wir an dieser Stelle eine moderne Infrastruktur, von der Bayreuth viele Jahrzehnte profitieren wird.“







